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Die Insel ist ein kleines Paradies für
Wanderer. Jede Menge Schluchten,
Lorbeerwälder und grüne Täler, sowie
Steilküsten und einzigartige Landschaften
geben genügend Raum für interessierte
Wanderer aus aller Herren Länder. Nicht
umsonst wurde der Nationalpark Garajonay mit
seinen 4.000 ha Ausdehnung von der UNESCO
schon 1986 zum Weltnaturerbe erklärt. Hier
auf La Gomera scheint die Welt noch in
Ordnung zu sein.
Wer also plant, hier einen Wanderurlaub
zu verbringen, der ist herzlich willkommen.
Es gibt jede Menge Pfade, die erforscht und
gequert werden wollen. Dazu kommt, dass die
Pflanzenwelt hier recht einmalig ist,
insofern, als man sie lediglich hier auf der
kleinen Insel vorfindet, die übrigens auch „Isla
mágica“ genannt wird, was übersetzt die
magische Insel bedeutet.
Anders als die anderen Inseln ist La Gomera
nicht von Vulkanen geprägt, sondern von
Lorbeerwäldern, die zudem noch aufgrund der
Höhenlage und der stetig vorhandenen
Passatwinde recht häufig in Nebel gehüllt
sind. Neben den Lorbeerbäumen, die hier
übrigens bis zu 15 Meter hoch wachsen, gibt
es auch weißes Heidekraut oder Erdbeerbäume
zu besichtigen. Wer Glück hat, kann auch hin
und wieder ein Exemplar der Kanareneidechse
entdecken, sowie den Mittelmeer-Laubfrosch.
Man erreicht den Park von jedem Punkt der
Insel aus. Wer nicht alleine wandern möchte,
was eh nicht zu empfehlen ist, kann sich auch den dort angebotenen
Führungen anschließen, die kostenlos jeden
Samstag und im Sommer auch zusätzlich
mittwochs angeboten werden. Weitere
Informationen hierzu erhält man im
Besucherzentrum “Juego de Bolas”. Tel. 922
80 09 93
Geführte Wandertouren findet man unter
anderem unter folgenden Adressen:
www.temocoda.com
www.luipetours.com
La
Gomera
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