|
|
La Gomera - San Sebastian Hermigua Agulo
Vallehermoso Alojera
Das die Insel La Gomera recht klein ist,
merkt man auch an der geringen Anzahl an
Orten, die es auf dieser kanarischen Insel
gibt.
Im Nordosten von La Gomera liegt Hermigua,
eine der ältesten Ansiedlungen hier. Schon
früh wurde hier Zuckerrohr angebaut,
verarbeitet und damit ein reger Handel
getrieben. Das Kloster von Santo Domingo
wurde schon um 1520 erbaut.
Unweit der Schlucht Barranco de San
Sebastián befindet sich die gleichnamige
Gemeinde San Sebastián, die heute die
Inselhauptstadt von La Gomera ist. Im Hafen
laufen täglich Fähren von den Nachbarinseln,
wie Teneriffa, ein. Da La Gomera Ziel vieler
Kreuzfahrten ist, kann man auch
Kreuzfahrtschiffe bestaunen, deren Passagire
für ein paar Stunden San Sebastian und die
Insel überschwemmen. Gegründet wurde die
Stadt schon 1140 von Hernán Peraza Senior,
der ihr auch den Namen gab, der vermutlich
auf den Schutzheiligen San Sebastián
zurückzuführen ist. Aus der damaligen Zeit
stammt übrigens der Grafenturm Torre del
Conde, welcherr bis heute nahezu unverändert
steht, ebenso wie die Kapelle Ermita de San
Sebastián, die sich etwas außerhalb der
Stadt befindet. Christoph Kolumbus trat von
La Gomera aus am 6. September 1492 seine
Reise ins vermeintliche Indien an.
"Tal des großen Königs", so heisst der Name
der Gemeinde Valle Gran Rey übersetzt. Der
Name rührt von längst vergangenen Zeiten
her, noch bevor die Spanier hier einfielen,
und das Tal des ursprünglich dort
residierenden Königs der Ureinwohner
eroberten. Erst im 18. Jahrhundert wurde das
Tal so richtig bevölkert und die
Landwirtschaft hielt Einzug. Die Wohngebiete
der Neuzeit sind über die Ränder der
Schlucht verstreut und bieten mit ihren
kleinen Gärten und den zahlreichen
Dattelpalmen einen herrlichen Anblick. Der
Ort selber setzt sich im oberen Tal aus den
Vierteln La Vizcaína, Chelé, Los Granados,
Higueras del Llano, Los Descansaderos, Lomo
del Balo, Hornillo, Retamal und Los Reyes,
und im unteren Tal aus La Calera, La
Puntilla, La Playa, El Guro, Casa de la Seda,
und Vueltas zusammen. Früher war Vueltas
dank seines Hafens mal das Zentrum der
Fischerei. Einen Besuch ist sicherlich auch
die kürzlich renovierte Kapelle von San
Nicolás de Tolentino wert, deren Grundrisse
aus dem Jahre 1515 stammen.
| So
ist Agulo beispielsweise eine
der kleinsten Gemeinden La
Gomeras. Der Ort entstand Anfang
des 17. Jahrhunderts in einer
halbkreisförmigen Senke, die
sogar über einen eigenen
Aussichtpunkt namens Abrante
verfügt, von wo aus man einen
herrlichen Blick über das
gleichnamige Dorf hat. |
|
|
Die zweitgrößte Gemeinde auf La Gomera
ist Vallehermoso, sie hat eine Fläche von
rund 115 km². Hier findet man noch
Landwirtschaft in seiner ursprünglichen
Form, darüber hinaus wird hier auch dem
klassischen Handwerk wie Flechten, Töpfern
und Weben nachgegangen. Der
Garajonay-Nationalpark liegt direkt neben
der Stadt und sorgt für entsprechende
Besucher.
Auch einen Besuch wert sind der Garajonay
Nationalpark, sowie der Naturpark Majona,
die Naturmonumente Los Roques, die Schlucht
Barranco del Cabrito und nicht zu vergessen
das Sondernaturschutzgebiet Puntallana.
Das Gemeindegebiet Alajeró liegt im
südwestlichen Teil der Insel und beherbergt
die Gemeinden Santiago und San Sebastián.
Sehenswert ist hier sicherlich die
Pfarrkirche Salvador del Mundo, in deren
Inneren sich eine prachtvolle Christusfigur
aus dem 17. Jahrhundert befindet. Wer einen
der seltenen Drachenbäume sehen möchte, um
die sich allerhand Mystisches rankt, der
findet einen in der Nähe von Agalán.
La
Gomera Startseite
Seitenanfang
|
|
|
|
|
Besonders auch
die Bergwelt von La Gomera hat
ihre Reize. Ein Paradis für
Mountainbiker und Wanderfreunde.
Natürlich auch für Touren mit
dem Mietwagen über die Insel. |
|
|
|
|
|
Im
Besucherzentrum des
Naltionalparks Garajonay kann
man allerlei Interessantes über
La Gomera erfahren. |
| |
|
|
|